Munitionsbergung in der Ostsee

Die Lübecker FDP begrüßt die seit langem überfällige Entscheidung des Haushaltausschusses des Bundestages, die Munitionsräumung in der Ostsee durch Bereitstellung von Mitteln endlich zu beginnen.

 

„Seit Jahrzehnten hat die Lübecker-FDP die Landes- und Bundespolitiker darauf hingewiesen, dass die Zeitbombe der in der Lübecker Bucht lagernden Munition beseitigt werden muss“, so der umweltpolitische Sprecher der Lübecker FDP-Fraktion Rolf Müller.

„Nachdem viele Lagerstätten in der Ostsee bekannt waren und technische Möglichkeiten zur Bergung und Vernichtung in Schleswig-Holstein entwickelt wurden, ist nach unserer Auffassung viel zu lange gezögert worden, das Problem zu lösen.

Mit den jetzt zur Verfügung gestellten Mitteln müssen umgehend die ersten Bergungen in der Ostsee erfolgen. Dabei ist es auch notwendig, die in Schleswig-Holstein entwickelte Technologie zu unterstützen, um die in allen Weltmeeren erforderlichen Maßnahmen voranzubringen.

Die bereitgestellten Mittel werden noch lange nicht reichen, um das Problem der die Umwelt gefährdenden Munition zu lösen. Aber dieser erste Anfang, wenn er denn schnellstmöglich realisiert wird, kann zeigen, dass eine Entgiftung der Weltmeere von für Mensch und Umwelt gefährdenden Stoffen mit relativ geringen Mitteln erreicht werden kann.

Möge dieser Anfang ein Vorbild und Anreiz auch für andere Nationen sein.“