Maskenpflicht im Freien beenden und mutiger in den Öffnungsprozess einsteigen

In der Hansestadt Lübeck hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen berechnet auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen den Schwellenwert von 50 seit einigen Tagen unterschritten. Aktuell liegt der Inzidenzwert bei 38,3.

„Wir, die FDP-Fraktion Lübeck, erwarten, dass der Bürgermeister nun reagiert und die seit Oktober 2020 bestehende Maskenpflicht auf der Lübecker Altstadtinsel und den angrenzenden Flächen sowie in Travemünde beendet“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Rathcke.

„Im Freien ist das verpflichtende Tragen von Masken bei derart geringen Werten nicht länger gerechtfertigt. Wer aus persönlichen Gründen jedoch weiterhin eine Maske tragen möchte, kann das freilich gerne machen.

 

Wir unterstützen ferner das Bestreben des Ministerpräsidenten Günther, hier mutiger in den Öffnungsprozess einzusteigen. Statt bundes- oder landesweit einheitlicher Maßnahmen, die mit der Gießkanne verteilt werden, sollten diese lokal organisiert und umgesetzt werden. Das Festhalten an einem freigewählten Inzidenzwert halten wir für falsch! Auch die Gastronomie, Kultureinrichtungen und Einzelhandel sollten umgehend wieder geöffnet werden. Diese waren zu keinem Zeitpunkt als Hotspot einer Infektion bekannt. Es gab und gibt gute Hygienekonzepte der unterschiedlichen Bertreiber. Diese wurden damals zum Teil unter hohem finanziellem Aufwand umgesetzt. Hier bieten sich konkrete Ansatzpunkte für weitere Öffnungen an. Auch die geplante Einführung und Verfügbarkeit von Schnelltests sind ein adäquates Mittel um lokal für mehr Sicherheit zu sorgen und den Menschen wieder mehr Freiheiten einzuräumen“, so Rathcke.