Interaktiver Rundgang 1933 - 1945

Die Freien Demokraten beantragen in der Bürgerschaft die Erstellung eines interaktiven Rundgangs „Lübeck von 1933-1945“ als lokaler Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus in der App „LübeckTour“.

Die Freien Demokraten beantragen in der Bürgerschaft die Erstellung eines interaktiven Rundgangs „Lübeck von 1933-1945“ als lokaler Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus in der App „LübeckTour“.

Dazu äußert sich der kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Herr Ulf Hansen, wie folgt: „Dieses Angebot soll Routenvorschläge für Stadtrundgänge auf den Spuren der NS-Geschichte geben und die Pläne zur Konzeption eines „Pfades der Erinnerung“ im digitalen Raum ergänzen. Ferner soll durch dieses Format versucht werden, Zeitzeugen erlebbar zu machen. Gleichzeitig soll es interessierten Bürgern und Initiativen ermöglicht werden, Inhalte beizusteuern und so den "Citizen Science" (Bürgerwissenschaft) Ansatz zu stärken.

 

Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die über das Geschehene berichten können. Daher ist es wichtig, Erinnerungen und Mahnungen weiterhin zugänglich zu machen.“

 

 

 

Der Kreisvorsitzende der FDP Lübeck, Herr Daniel Kerlin, ergänzt: „Auf dem Rundgang werden Orte auf der Altstadtinsel besucht, die in einem direkten Bezug zur NS-Geschichte in Lübeck stehen. Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stationen können abgerufen werden. An das Leben und Wirken von Verfolgung und von Verbrechen des Nationalsozialismus betroffenen Lübecker Bürgern wird erinnert.

Besonders für nachfolgende Generationen bieten derartige Rundgänge die Möglichkeit, die Geschichte unserer Stadt an den Schauplätzen des Geschehens zu erleben und Hintergründe zu erfahren. Für junge Menschen kann ein derartiger Rundgang zudem eine anschauliche und interessante Ergänzung zum theoretischen Schulunterricht sein.“