FDP-Fraktion kritisiert Abbau der "Klärschlammbrücke" auf dem Priwall

Die Lübecker FDP-Fraktion hält die Entscheidung für den Transport von Klärschlamm vom Klärwerk Priwall zum Zentralklärwerk Ochsenkopf mit Lkws statt mit Schuten in der jetzigen Zeit für falsch.

„In einer Zeit, in der alle bemüht sind, umweltschonende Transportwege zu nutzen, ist die Verlagerung von Güterverkehren vom Wasser auf die Straße kontraproduktiv“, so Rolf Müller, FDP-Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung.

 

„Hinzu kommt, dass in den kommenden Jahren der Transport des Klärschlamms bis nach Hamburg zur Verbrennung erfolgen muss, was auf dem Straßenweg schon heute eine enorme logistische Herausforderung bedeutet.

Die Argumentation, die Erneuerung und Unterhaltung der Klärschlammbrücke wäre zu teuer, ist nicht nachvollziehbar. Die Unterhaltung der Saugwagen und der Straßen ist auf lange Zeit gesehen teurer“, so Müller.

Die Lübecker FDP-Fraktion fordert, die Entscheidung zu revidieren und zu einem sowohl ökologisch wie auch ökonomisch sinnvollen Transport auf dem Wasserweg zurückzukehren.