LNG-Terminal für Lübeck

Die Lübecker FDP-Fraktion fordert die Errichtung eines LNG-Terminals in Lübeck. Damit der Hafenstandort Lübeck auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt, darf Lübeck nicht den Anschluss verpassen, auf ein Angebot emissionsärmerer Treibstoffe zu setzen.

Die FDP begrüßt es, dass die TT-Linie, ein Fährschiff der neuesten Generation, eine sogenannte „Green-Ship-Fähre“ bauen lässt, die 2022 auf der Ostsee ihren Einsatz finden soll.

 

„Insbesondere die Küstenregionen und deren Bewohner sind besonders stark von dem Schadstoffausstoß der Schifffahrt betroffen. Die Verwendung von flüssigem Erdgas (LNG) statt der herkömmlichen Treibstoffe in der Seeschifffahrt ist eine sehr viel emissionsärmere Alternative. Daher ist die Errichtung eines LNG-Terminals in Lübeck sehr zu begrüßen und bringt einen erheblichen Vorteil für die Küstenbewohner mit sich!“, so die wirtschaftspolitische Sprecherin der Lübecker FDP-Fraktion, Kim Carolin Nehrhoff.

 

Schwefelemissionen, Partikel sowie Stickstoffemissionen werden teils nahezu vermieden und teils deutlich gegenüber dem Schadstoffausstoß der klassischen Schiffstreibstoffe reduziert.

 

„Die Verantwortung liegt nicht nur bei den Reedereien, vielmehr muss auch die Hansestadt Lübeck ihren Beitrag zu einer emissionsärmeren Schifffahrt leisten. Dazu muss am Hafenstandort Lübeck die erforderliche Infrastruktur geschaffen wird. Es ist zu begrüßen, wenn sich noch mehr Reedereien bei Schiffsneubauten für die Verwendung der LNG-Technik entscheiden. Dafür ist es aber erforderlich, dass auch Lübeck einen LNG-Terminal zum Betanken der Schiffe zur Verfügung stellt“, so Nehrhoff.