FDP-Fraktion begrüßt KiTa-Reform

Bei der Kita-Reform setzt das von Sozialminister Dr. Heiner Garg (FDP) geführte Sozialministerium auf die drei Säulen Qualitätsverbesserung der Betreuung, faire Kostenverteilung mit den Kommunen und niedrigere Elternbeiträge. Nur durch diese stärkere Kostenübernahme des Landes sind die genannten Verbesserungen möglich, welche die Hansestadt Lübeck aufgrund der finanziellen Lage alleine nicht leisten kann. Nach der geplanten Verabschiedung durch den Landtag sollen die neuen Regeln ab dem 01.01.2020 in Kraft treten.

 

„Hier ist besonders zu begrüßen, dass die Interessen der Beschäftigten (Personalausstattung/Qualität), der Eltern (Beitragsreduktion und Qualität) und der Kommunen (geringere Finanzierungslasten) nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern an allen Zielen zugleich gearbeitet wird“, so der jugend- und familienpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Lübeck, Herr Daniel Kerlin.

 

„Mit der Reform wird ein höherer Qualitätsstandard festgelegt, der eine Basis für eine gute frühkindliche Bildung festsetzt und gleichzeitig eine verlässliche und nachhaltige Finanzierung durch das Land sichert.

 

Vielfältige Angebote und pädagogischen Konzepte wie zum Beispiel Naturkindergärten oder Einrichtungen mit musikalischen oder künstlerischen Schwerpunkten werden weiter ermöglicht und es wird somit individuelle Gestaltungsspielräume für die Ausgestaltung der Kindertagesbetreuung vor Ort weiter gegeben. Auch wird das Wahlrecht der Eltern gestärkt. So wird es Eltern zukünftig einfacher möglich sein, ein Kind außerhalb der Wohnortgemeinde, zum Beispiel in der Nähe des Arbeitsplatzes, betreuen zu lassen“, so Kerlin.

 

Ab dem 1. August 2020 werden die Elternbeiträge auf einen landeseinheitlichen Höchstbetrag gedeckelt. Dieser Schritt ermöglicht es mittelfristig die Elternbeiträge vollständig abzusenken.

 

Auch der Personalschlüssel wird verbessert und das Kitapersonal bekommt zusätzliche Vor- und Nachbereitungszeiten sowie Leitungsfreistellungen durch zusätzliche Landesmittel.

 

Durch die bereitgestellten Mittel sollen auch den Betreuungsbedarfen am Morgen oder am späten Nachmittag durch eine ausgeweitete Randzeitenbetreuung besser gerecht werden, so dass Eltern die Möglichkeit erhalten, Familie und Beruf besser zu vereinbaren.