Es geht voran im Hafen

Die von LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens vorgelegten Zahlen gehen in die richtige Richtung.

Die Umschlagmengen an den Terminals ziehen merklich an. In den ersten 5 Monaten stieg die Gesamtzahl der Transporteinheiten gegenüber dem Vorjahr um 5,4 %. Die Anzahl der Sattelauflieger stieg dabei um 20%, die Anzahl der Container um 16%. Ein deutlicher Aufwärtstrend ist erkennbar.

Auch am Intermodalterminal Baltic Rail Gate werden Wachstumszahlen vermeldet. Hier wurde 30% mehr verladen. Die Aussichten für das zweite Halbjahr werden als ausgesprochen gut bewertet.

Der Hafen profitiert vom Marktwachstum, aber auch davon, dass die LHG wieder als verlässlicher Partner wahrgenommen wird. Der gefundene Kompromiss, auf den sich alle Beteiligten trotz zum Teil erheblicher Einbußen verständigt haben, spielt dabei eine wichtige Rolle.

„Der eingeschlagene Weg muss ebenso beherzt wie konsequent fortgeführt werden“, fordert Thomas-Markus Leber, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Bürgerschaftsfraktion. 

„Der lange erwartete Hafenentwicklungsplan mit seinen Prognosedaten zum zukünftigen Passagierverkehr, zum zukünftigen Güterumschlag sowie zum Flächenbedarf wird auch für die LHG wesentliche Entscheidungsparameter liefern. Er muss nun zeitnah festgestellt werden! 

Die Lübeck Häfen müssen auch in Zukunft wettbewerbs- und konkurrenzfähig bleiben! 

Es gilt den Herausforderungen wie der festen Fehmarnbeltquerung zu trotzen und entsprechende Antworten und Lösungen zu finden. Mehr denn je wird es darauf ankommen, flexibel am Markt zu agieren, bestehende Geschäftsfelder weiter zu entwickeln und neue Geschäftsfelder zu identifizieren. Gerade für die LHG wird es darüber hinaus darauf ankommen, neue Kunden und Partner zu gewinnen, sowie bestehende Partnerschaften zu pflegen. Alle, die seinerzeit am Kompromiss beteiligt waren, sind weiterhin gefordert, zum Erfolg beizutragen.

Die aktuelle Marktlage und der positive Rückenwind sollten dabei proaktiv genutzt werden.“