Mehr Rücksichtnahme in der Vorderreihe

Seit Jahren wird die Verkehrssituation in der Vorderreihe von allen Beteiligten als problematisch wahrgenommen. Insbesondere wenn die Sommerregelung gilt, kommt es zu Konflikten zwischen Fußgängern, Radfahrern und Kraftfahrzeugen. Kritisch ist die Situation an Engstellen, an denen Tische und Stühle der Außengastronomie sowie Sondernutzungen den Raum zusätzlich begrenzen. Für Eltern mit Kinderwagen, Senioren mit Rollatoren sowie für Rollstuhlfahrer gibt es kein Durchkommen. Juristisch ist die Situation eindeutig: Die Vorderreihe keine Fußgängerzone!

 

Insofern sind Fußgänger gehalten vorhandene Gehwege zu nutzen. Die Fahrbahn ist dabei tabu! Vielen Gästen aber auch Einheimischen scheint dies nicht bewusst zu sein. Vor dem Hintergrund der zukünftig zu erwartenden zusätzlichen Besucherströme fordert der baupolitische Sprecher der FDP-Fraktion Thomas-Markus Leber zum Handeln auf. Eine eindeutigere Beschilderung sollte eine erste Maßnahme sein. Denkbar wäre eine auffällige Zusatzbeschilderung wie sie in Timmendorfer Strand und Niendorf erfolgreich angewendet wird und zur gegenseitigen Rücksichtnahme auffordert.