Wegefinanzierung Friedhof Krummesse

Bereits zur Bürgerschaftssitzung im November hatte die FDP-Fraktion beantragt, die Hansestadt Lübeck möge sich mit einem Anteil von 44.000,- € an den Kosten für Pflasterung, Ausleuchtung, Herstellung der Barrierefreiheit und Erneuerung des Abwassersystems des Friedhofes Krummesse beteiligen. Die Friedhofsfläche wird außer als letzte Ruhestatt auch als Verbindungsweg zwischen den umliegenden Gemeinden genutzt.

Nachdem Kirchengemeinde und Kirchenkreis einen ersten Bauabschnitt mit Kosten von 177.000 € selbst finanziert und durchgeführt haben, wurden die betroffenen umliegenden Kommunen gebeten, anteilig die Kosten für den zweiten Bauabschnitt (172.000 €) zu übernehmen. Die Gemeinden Krummesse, Bliestorf, Klempau Hof, Groß Schenkenberg und Grinau haben ihre Beteiligung zugesagt, nur Lübeck verweigert sich noch immer.

 

„Der FDP-Antrag wurde zur Beratung in den Bauausschuss überwiesen und steht nun erneut auf Tagesordnung der kommenden Bürgerschaft. Der Bauausschuss empfiehlt, den Antrag abzulehnen. Die FDP-Fraktion ist nach wie vor der Auffassung, dass die Bemühungen der Kirchengemeinde um eine Verbesserung auch für viele Lübecker Bürger sinnvoll und unterstützenswert ist, denn auch zahlreiche Lübeckerinnen und Lübecker nutzen den Friedhof oder haben dort ihre letzte Ruhe gefunden“, erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Rathcke.