Bürgerbeteiligung

Zur Erfüllung eines Bürgerschaftsauftrages vom Februar 2015 hatte die Verwaltung die Lübecker, insbesondere die Einwohner Travemündes, aufgefordert, zu einer Bürgerveranstaltung zum Mobilitätskonzept in Travemünde zu kommen. Es wurde eine Bestandsanalyse, nach immerhin zwei Jahren, vorgelegt. Von laufenden Planungen war wenig zu sehen und hören. 

Unter externer Leitung eines Hamburger Unternehmens wurden Meinungsäußerungen zur Verkehrssituation und Vorschläge für Veränderungen von den Anwesenden gesammelt. Dabei gab es erwartungsgemäß keine neuen Erkenntnisse.

Es gilt Interessen von Anwohnern, Touristen, Fußgängern, Rad- und Autofahrern aufeinander abzustimmen. Hierzu will die Verwaltung nun bis Ende des Jahres ein Konzept vorlegen, das dann erneut erörtert werden soll.  Nach Auffassung der FDP hätte dies bereits in den letzten zwei Jahren geschehen können, zumal eine Reihe von Vorschlägen zum fließenden und ruhenden Verkehr seit langem vorliegen. Bürgerbeteiligung sieht für uns anders aus und ist vor allem zielgerichteter durchzuführen.  Hier wurde viel Zeit und Geld für ein dringend zu lösendes Problem verschwendet.