Doppelte Moral der SPD

Lübeck hat viele Flächen, die, zum Teil mit Altlasten versehen, auf ihre Entwicklung warten. Als Oberzentrum der Region gilt es mit den Flächen verantwortungsvoll und effektiv umzugehen. Aktuell wird über die Flächen des ehemaligen Güterbahnhofes diskutiert. Die dort geplante Entwicklung ist grundsätzlich zu begrüßen, auch wenn über Details sicherlich noch gesprochen werden muss.

Abermals für Überraschungen sorgt die SPD – so sind die Genossen bei diesem Projekt ohne Bedenken bereit, ca. 1,3 Millionen aus städtischen Mitteln beizusteuern. Mehrfach werden die positiven Impulse sowie die Beseitigung von Altlasten angeführt. Nur: warum gelten all diese Aspekte nicht bei der Entwicklung einer weiteren Brachfläche, nämlich der des ehemaligen Schlachthofgeländes? Weil dort Vorgaben gelten sollen, die sich die Verwaltung/Politik selbst auferlegt haben? So wohlwollend die Argumente beim Güterbahnhof sind, so albern und absurd ist das Verhalten der Genossen und der Bauverwaltung beim Schlachthofgelände! Wir sollten dankbar sein für Investoren, die uns helfen, Flächen zu entwickeln. Es geht um die Menschen vor Ort und nicht um Eigeninteressen oder Seilschaften.

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