Sanieren lohnt sich!

8,3 Millionen Euro! Soviel kostet es den lübschen Bürger, den ersten Bauabschnitt zur Sanierung der Musik- und Kongresshalle (MuK) umzusetzen. Diese Maßnahme ist bitter aber gut und richtig! Doch damit nicht genug. Weitere 13,9 Millionen Euro sollen die anderen Bauabschnitte kosten. Die Defizite aus dem laufenden Geschäftsbetrieb kommen noch hinzu! Wir sind der Meinung, dass nach dem ersten Bauabschnitt eine Zäsur zur zukünftigen Entwicklung und Betrieb der MuK stattfinden sollte. Gibt es andere Geschäftsmodelle, um die MuK zu betreiben? Wir denken ja.

Ein Verbleib in städtischer Verantwortung kann und wird nicht nachhaltig sein. Am Beispiel der MuK kann man sehen, dass unterlassene Instandhaltungen sehr viel mehr Geld kosten kann als die Kosten für die genannten Dienstleistungen. Und genau hier liegt eine Zeitbombe durch nicht abschätzbare Kosten für alle Einrichtungen und Gebäude der Hansestadt begraben. Die Verwaltung hat weder die finanziellen noch die personellen Ressourcen, um den Sanierungsstau wirklich abzuarbeiten. Ein Lösungsansatz kann sein, sich von kostenintensiven Einrichtungen zu trennen, bzw. diese neu auszurichten.

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