Weniger Vorschriften, mehr persönliche Freiheit

Immer wieder lösen politische Akteure in Lübeck Debatten über ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen aus. Geändert hat sich bisher nichts. „Die Wahrscheinlichkeit ist groß,

dass sich auch diesmal nichts ändern wird, denn rechtlich ist ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen kaum durchsetzbar“, so Thomas Rathcke, Fraktionsvorsitzender der FDP Lübeck. „Und das ist auch gut so, denn Lübeck braucht nicht noch weitere Vorschriften, insbesondere nicht für ein „Problem“, dass bisher kaum von jemandem als solches wahrgenommen wurde.“

Warum also entwickeln die politisch Verantwortlichen der CDU hier die ausgeprägte Neigung, Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen gesetzgeberisch unterbinden zu wollen? „Weitere Gesetze lähmen unsere Gesellschaft zunehmend“, so Rathcke weiter. „Die Hansestadt Lübeck hat weitaus dringendere Probleme zu lösen. Der neue Innensenator täte gut daran, sich vordringlich um wichtigere Dinge zu kümmern, als um ein mögliches Alkoholverbot oder Wildpinkler. Ansonsten drängt sich unweigerlich die Frage auf: welche Vorschrift kommt als nächstes?“

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