Umgestaltung Untertrave

 

Nach wie vor spricht sich die FDP-Fraktion dafür aus, den für die Umgestaltung der Untertrave zu erbringenden städtischen Anteil von mehreren Mio € lieber in die Sanierung von Schulen oder die Straßensanierung zu investieren. Da die Umgestaltung der Untertrave nun aber beschlossene Sache ist, sollte, statt Streit zu provozieren, lieber ein Kompromiss gefunden werden, mit dem alle Beteiligten leben können.

 

Es reicht nicht, die Behauptung aufzustellen, dass einerseits mit Fehlinformationen gearbeitet wird, um die Linden zu erhalten, wenn gleichzeitig behauptet wird, dass durch den Erhalt der Linden ein behindertengerechter Ausbau der Promenade nicht möglich wäre. Möglich ist meistens nahezu alles – man muss nur wollen.

 

Um die Fördergelder zu erhalten, sollte deshalb, wie geplant, mit der Umgestaltung der Untertrave begonnen, die Linden jedoch vorerst in die Planung einbezogen werden. Denkbar wäre, die geplante 2. Baumreihe zu pflanzen, die dann vorerst mit den Linden gemeinsam die vorgesehene Allee bildet. Dann wird die Zeit zeigen, ob die Linden die Umgestaltung unbeschadet überleben. Sollte das nicht der Fall sein, kann man sie immer noch durch junge Bäume ersetzen.

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