Und wer hat´s gemacht?

In den Medien liest man, dass sich die katholische Kirche der Realität gestellt hat und ihre Gemeinden im Großraum Lübeck zusammengelegt hat. Auch wenn dieser Schritt als traurig empfunden wird, war das Vorgehen mutig und vernünftig. Die Zukunft kann man nur aktiv gestalten; dazu gehören das Respektieren von Fakten und das Korrigieren alter Strukturen. Zeitgleich liest man von der SPD, dass die Partei den großen Zeiten hinterher trauert und in Erinnerungen schwelgt. Welch´ unterschiedliche Sehensweise!

Wer angesichts der Haushaltslage in HL neue Beschäftigungsgesellschaften oder Altenheime fordert und den Anteil der Sozialleistungen weiter ausbauen will, handelt verantwortungslos und unsozial gegenüber den nachfolgenden Generationen. Bereits heute hat jedes Kind, das in Lübeck geboren wird, symbolisch mehr Schulden, als es je im Leben abbezahlen könnte. Soziale Verantwortung ist daher unmittelbar mit finanzieller Verantwortung gekoppelt! Nun war die SPD nie sehr kirchennah, aber in diesem Punkt kann die Lübecker SPD eine Menge von der Kirche lernen: Was man nicht hat, kann auch nicht ausgegeben werden. Genossen, es ist Zeit, von der Kirche zu lernen … !

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