Videodolmetschen

Sobald ein Mensch mit Migrationshintergrund ohne oder mit nur geringen Deutschkenntnissen einen  Arzt aufsucht, entstehen oftmals Sprachbarrieren. Ähnlich kompliziert gestalten sich Behördengänge oder der Besuch im Jobcenter ohne adäquate Sprachmittlung. Daher unterstützten die Liberalen die mögliche Option der Sprachmittlung via  Videodolmetschen.

Ausgebildete Dolmetscher können dabei in mehr als 50 Sprachen mittels gesicherter und verschlüsselter Datenleitung innerhalb von zwei Minuten rund um die Uhr mit digitaler Hilfe (Livestream/Webcam oder Smartphone) zur Überwindung von Sprachbarrieren beitragen. Die Lübecker FDP sieht darin die Chance, die Flüchtlingsarbeit künftig besser zu koordinieren. Denn: 80% der Kommunikation eines Menschen wird durch Körpersprache vermittelt und geht verloren, wenn man den Dolmetscher nicht sieht.

60% der Kosten eines Dolmetschers basieren auf Reise- und Wartezeit.

Zudem sind wichtige Details zu Diagnose oder Therapie für die Betroffenen häufig schwer verständlich. In Hamburg und Flensburg funktioniert die sprachliche Mittlung via Videodolmetschen bereits ausgezeichnet, warum also nicht auch in Lübeck?

 

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