Einkommenschance für Frauen?!

„Equal-Pay“, also gleiche Einkommen unabhängig vom Geschlecht wird auch von dem städtischen Lübecker Frauenbüro durch Veranstaltungen am „Equal-Pay-Day“ (meist Mitte März) unterstützt. Eine durchaus sinnvolle Angelegenheit, wenn man die Hintergründe richtig kommuniziert. So ist eine der Hauptursachen für die unterschiedlichen Einkommen von Frauen und Männern, dass viele Frauen in Teilzeit arbeiten oder schlechter bezahlte Berufe ausüben.

Jetzt schafft Lübeck durch die „Neustrukturierung von Schulsozialarbeit an Grundschulen“ aktuell Arbeitsplätze für studierte Kräfte in einem von Frauen dominierten Arbeitsfeld. Dies wäre eine Gelegenheit, um die durchschnittlichen Einkommensunterschiede zu verringern. Jedoch auch die Stadt Lübeck richtet nur Halbe- oder Dreiviertelstellen ein und begründet dies damit, dass Bewerberinnen vornehmlich nach diesen suchen würden. 6 von 14 Stellen sollen, unter Umständen, zu 3 Vollzeitstellen zusammengefasst werden, so die Verwaltung. Gleichzeitig wird auf die Unannehmlichkeiten (großes Gebiet mit 2-4 Schulen) dieser zu schaffenden Arbeitsplätze hingewiesen. Wieder einmal propagiert die Hansestadt das eine und agiert selbst anders.

 

 

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