Flüchtlingsunterkunft Travemünde

Gemäß einem Artikel in den LN vom 19.04.2016 hat das Verwaltungsgericht in Schleswig einen sofortigen Baustopp für die im Bau befindliche Flüchtlingsunterkunft an der Ostseestraße in Travemünde verfügt. Ein Nachbar, Besitzer einer Eigentumswohnung in der Ostseestraße, hat Anfang März Klage gegen die Stadt eingereicht. Hinter diesem Vorgang steht eine Interessengemeinschaft namens „Lebenswertes Travemünde“, zu der sich einige Bürger zusammengeschlossen haben. Der Nachbar geht damit gegen die Baugenehmigung für die Flüchtlingsunterkunft für 363 Asylsuchende vor.

Die FDP bedauert dieses Vorgehen einiger Bürger, zumal sich die Eigentumswohnung im gegenüber liegenden Pommernzentrum befindet. Allein dieser Name sollte uns alle daran erinnern, dass die Bewohner aus den ehemaligen Ostgebieten seinerzeit auch nicht freiwillig nach Travemünde gekommen sind. Da auf dem Areal kein dauerhaftes Wohnen erlaubt ist, werden die Häuser nach 10 Jahren wieder abgerissen. Dies sollte nach unserer Auffassung auch den Anwohnern zugemutet werden können, da es für die betroffenen Menschen ein besseres Leben gestattet, als in zweckentfremdeten Turnhallen zu vegetieren.

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