Drogen- und Suchthilfe

Die aktuelle Situation zur Drogenproblematik, u. a. auch in der Krähenstraße, ist für Anwohner aber auch für die Abhängigen unzumutbar. Wir begrüßen daher ausdrücklich die vorgesehenen Maßnahmen durch Stadt und Polizei, entsprechende Räumlichkeiten zu schaffen. Dazu gehören u. a. die Umgestaltung der Grünfläche, sanitäre Anlagen, Spritzenbehälter oder Flaschencontainer. Aber auch die bisherige mobile ärztliche Versorgung, welche bereits heute wöchentlich erfolgt, ist ein richtiger und wichtiger Schritt.

Nur so kann man für Alkohol- und Drogenabhängige ein halbwegs menschenwürdiges Dasein in unserer Gesellschaft ermöglichen und die Situation kontrollieren. Trotzdem bleibt es ein Tropfen auf dem heißen Stein; denn laut einer Studie der Vorwerker Diakonie belaufen sich die Betroffenenzahlen im so genannten legalen Bereich (frei verfügbare Drogen, z.B. Alkohol oder Medikamente) auf mindestens das 10-fache! Es ist somit dringend geboten, die Prophylaxe im legalen Bereich zu stärken. Es gilt, die zwingend erforderlichen Beratungsleistungen zu bündeln, um so eine effektive und kostenbewusste Suchthilfe zu ermöglichen.

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