Rettung Finanzsenator?

„Was schert mich mein Geschwätz von gestern?“ Mit dieser berühmten Frage scheinen die Grünen aktuell ihren Sinneswandel in der Bürgerschaft zu erklären, um sich künftig als Finanzexperten zu positionieren. Dabei sind es die Grünen, die von einer Stadtbahn, Rekommunalisierung der Stadtwerke und Erhalt maroder Hafenschuppen träumen!

Ebenso stimmten sie für die Erhöhung der Gewerbesteuer und sind für die Tourismusabgabe! Einen Finanzsenator hat es dazu nicht gebraucht. Es ist naiv zu glauben, dass ein Finanzsenator bei derart mangelnder Haushaltsdisziplin die finanzielle Not in Lübeck lindert. Wer das wirklich will, wird nicht an Veränderungen in den Bereichen Verwaltung, Soziales, Wirtschaft und Kultur herumkommen. Gleichzeitig gilt es, mehr Gewerbebetriebe anzusiedeln und den Zuzug für qual. Arbeitskräfte attraktiv zu gestalten. Dazu gehört u.a. die bestmögliche Schulpolitik vor Ort. All´ das wird über die Bürgerschaft gestaltet. Ein Finanzsenator würde hier sicherlich priorisieren und aus finanzieller Sicht die richtigen Akzente setzen. Aber das könnte der Bürgermeister bereits heute veranlassen! Nur leider tut er es nicht! Ob nun mit oder ohne Finanzsenator.

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