Leck an der Deponie Niemark

Seit zwei Jahren ist bekannt, dass die Abdichtung der Deponie nicht mehr einwandfrei ist und, zugegeben geringe Mengen, an Schadstoffen austreten. Planungen über eine Erneuerung oder Stützung der nicht einwandfreien eingezogenen Trennwand zur Verhinderung des Austritts von Schadstoffen wurden bisher nicht umgesetzt. Die Verlegung des an der Deponie verlaufenden Glindbruchgrabens, der durch austretende Stoffe belastet wurde, ist keine Lösung des Problems.

Auch die Aussage der EBL, dass der Glindbruchgraben nicht zur Trave fließt, kann nicht beruhigen, denn er mündet über den Landgraben in die Wakenitz. Auch Verdünnungserscheinungen durch die Länge des Gewässers beheben das Problem nicht. 

Eine Lösung soll durch die EBL unter Beteiligung des Werkausschusses erfolgen, was zur Zeit nicht erkennbar ist. Der eigentlich zuständige Umweltausschuss wird nicht oder nur unzureichend beteiligt. Seit wann ist es üblich, dass sich ein Betrieb selbst kontrolliert und über Lösungen im Interesse der Bürger und Umwelt entscheidet? Die FDP fordert die Planung einer schnellen und effektiven Abdichtung des alten Deponiekörpers in der Zuständigkeit des Umweltausschusses.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Alan Campbell (Montag, 30 Januar 2017 11:07)

    Ich muss zugeben...ich bin entsetzt! Und doch..wer ein wenig über die Zeit die Berichte liest, der weiss...das gerade solche Dinge gern unter den Teppich gekehrt werden. Ich bin sicher, dass das nur die Spitze des Eisberges ist...Und der ganze Sod fliesst letzt endlich in die Wakenitz...