Der Koberg kann mehr

Eingerahmt von einem sehr ansprechenden Bauensemble ist der Koberg als Platz selbst ein leerer, trister Ort. Ergebnis städtischer Platzentwicklung der vergangenen Jahrzehnte sind zwei Kunstwerke am Rande, die in der weiten grauen Pflasterfläche untergehen. Die Freien Demokraten begrüßen, dass neue Impulse für eine Entwicklung des Kobergs von der Bevölkerung ausgehen.

Kein teurer Planerwettbewerb oder Gutachten, sondern die Idee eines Anwohners entfacht eine neue Debatte darum, wie der öffentliche Platz in Zukunft aussehen und genutzt werden soll. Für die FDP-Fraktion ist klar: eine kostspielige Neugestaltung des Platzes durch die Stadt kann und darf sich die klamme Stadt nicht leisten. Schulen, Straßen und Brücken müssen hier Vorrang haben. Der Vorschlag Urban Gardening zu betreiben, lässt sich aus unserer Sicht aber eher in den Grünanlagen am Altstadtrand realisieren als im Stadtzentrum. Hier erscheint es sinnvoller, dauerhafte Außengastronomie in Verbindung mit maßvoller Begrünung zur Steigerung der Aufenthaltsqualität zuzulassen. Das Ziel muss sein, zusammen mit dem Koberg auch die Große Burgstraße und damit die Achse zum Hansemuseum weiter zu beleben.

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